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Religiöses Leben

Das religiöse Leben spielt eine wichtige Rolle im Schulleben. Eingebettet in den normalen Schulalltag werden die Schülerinnen und Schüler mit christlichen Werten und Ritualen vertraut gemacht.

Dazu gehören u.a.:

  • das tägliche Morgengebet
  • der Morgenkreis als ein fester Bestandteil des Schullebens. Mit dem Morgenkreis beginnt die neue Woche. In einer gestalteten Umgebung werden die Kinder in Entspannungstechniken eingeführt, erleben Sammlung und Konzentration. Religiöse Themen, wie biblische Geschichten oder Feste des Kirchenjahres, aber auch die Eigendarstellung der Kinder sind Inhalte des Morgenkreises
  • das Einüben liturgischen Handelns durch eigenes Gestalten und Mittun
  • Gemeinsame Gottesdienste mit Schülerschaft, Eltern und Lehrern
  • im Rahmen der Ökumene wird eine regelmäßige Zusammenarbeit angestrebt/gepflegt
  • Unterstützung kirchlicher Hilfswerke und sozialer Projekte
  • Fortentwicklung eines pastoralen Konzeptes von Schule und den beiden Potsdamer Kirchengemeinden unter Einbeziehung des Seelsorgeamtes

Tage Religiöser Orientierung beim Übergang in die 7. Klasse

Für die Kinder ist der Beginn am Gymnasium mit viel Neugier, Ängsten und Hoffnungen verbunden. Deshalb fahren die Schüler in der 7. Klasse mit ihren Klassenlehrern zu den Tagen Religiöser Orientierung (TRO). Diese gemeinsamen Tage haben sich bewährt, weil sie das Kennenlernen, die zukünftige Konfliktbewältigung und pädagogische Schwerpunktsetzungen sehr erleichtern. Diese Fahrt ist also keine Klassenfahrt und wird daher auch besonders vom Erzbischöflichen Ordinariat unterstützt.
Auf dieser Fahrt möchten wir zunächst die bisherigen Erfahrungen mit Schule ansprechen und daraus Regeln und Verhaltensweisen für alle Beteiligten vereinbaren. Es geht nicht nur um die Frage, wie man am besten in der Schule lernt, sondern auch darum, welche Atmosphäre das Leben in der Schule erleichtert und wie der persönliche Beitrag für ein gutes Klima aussehen kann. Es gilt Aufgaben für die Klassengemeinschaft zu übernehmen und zu überlegen, wie der Klassenraum ausgestattet und gestaltet werden kann.

Sozialpraktikum

In der 10. Klasse absolvieren unsere Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchiges Sozialpraktikum. Das Sozialpraktikum hebt sich deutlich vom Berufspraktikum ab, es soll die soziale Kompetenz und Verantwortung stärken und zur persönlichen Reife beitragen. Das Praktikum führt unsere Schüler u.a. in Altenpflegeheime, Behinderteneinrichtungen, Suppenküchen, Obdachlosenheime und Krankenhäuser sowie zu Menschen, die benachteiligt oder ausgegrenzt sind, die unter schwierigen Bedingungen leben müssen oder ihrer Rechte und Würde beraubt wurden. Die Schüler sollen ihren gewohnten Alltag verlassen und sensibel werden für andere, die Hilfe benötigen. Sie sollen andere Lebensumstände begreifen und sich selbst einbringen. Es ist eine Chance für unsere Schülerinnen und Schüler, sich aktiv in der Begegnung mit Menschen zu erfahren. Das Praktikum wird in der Schule sorgfältig vor- und nachbereitet und von unseren Lehrerinnen und Lehrern begleitet.

Das soziale Engagement

Das Nachdenken über Gerechtigkeit und eine Kultur der Solidarität, über Hilfsbereitschaft und soziale Verantwortung führt unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur in eine intellektuelle Auseinandersetzung mit dieser Thematik, sondern auch zu aktivem Handeln. Deshalb ist soziales Engagement ebenso ein fester Bestandteil unseres Schullebens wie das Feiern des Gottesdienstes oder das gemeinsame Gebet. Praktizierte Nächstenliebe ist gelebter Glaube. Unsere sozialen Projekte werden von der gesamten Schulgemeinschaft, einzelnen Klassen oder Schülerinnen und Schülern organisiert und unterstützt. Die Projekte tragen zu einer lebensunterstützenden und glaubensfördernden Atmosphäre bei. So engagieren sich unsere Schülerinnen und Schüler z.B. regelmäßig in der Vorweihnachtszeit für die Obdachlosenhilfe der Malteser und an einem Sozialtag arbeiten sie einen Tag lang, um ihren „Verdienst“ einer sozialen Organisation zur Verfügung zu stellen.